Wir lernen unsere Marterln kennen

 Marterlwanderung   

 

  Bericht von Sarah Emminger 4. Klasse

 

Bei unserer Marterlwanderung am Dienstag, den 21. Juni, machte sich die ganze Schule bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg. Einige Wochen vorher waren schon einzelne Schulkinder als Marterlforscher unterwegs.

So gab es bei jeder Station einen kurzen Bericht. Außerdem sangen wir ein Lied oder sprachen ein Gebet. Als erstes sahen wir das Voglhuberkreuz, das als Wetterkreuz dasteht. Über den Badweg kamen wir zur Schneiderkapelle und zum Schneiderkreuz. Die Bäuerin zündete in der Kapelle eine Kerze an.

Dann gingen wir zum Falterbild. Auf dem Bild sieht man Maria mit dem Jesuskind. Im Mai finden dort Maiandachten statt.

Wir wanderten weiter zur Schröckingerkapelle, wo uns die alte Bäuerin begrüßte. Die Kapelle wurde gebaut wegen zwei Adoptivkindern, von denen eines starb und eines auf dem Hof blieb. Als wir gemütlich bei der Jause saßen, kam auch unsere Lehrerin, Frau Schmitzberger, dazu.

Weiter ging es zum Gaferlkreuz, wo frische Blumen angebracht waren. Außerdem genossen wir die schöne Aussicht auf den Traunstein und die anderen Berge. Zum Schluss gingen wir auf einem abenteuerlichen Weg durch den Wald zur hübschen Jöstlkapelle in Wilding.

Im Schulhof angekommen, durften wir noch beweisen, dass wir uns etwas gemerkt hatten von unserer Wanderung. Wir beantworteten Quizfragen. Viele von uns stolperten über die Frage: Hat die Jöstlkapelle Spitzbogenfenster oder Rundbogenfenster? Hätten sie das gewusst?